Samstag, 20. Dezember 2008

angst

angst ist nur ein gefühl wie alle anderen gefühle. die große bedeutung wird der angst nicht im gefühl gegeben sondern in der gedanklichen betrachtung.
wenn wir angst haben, dann ist das per se nichts schlimmes. angst wird erst zu einem problem, wenn wir das gefühl bekommen, die angst müsse weg.

es gibt einen scheinbar widersprüchlichen ösungsweg: die angst fühlen und ES TROTZDEM tun.
lustig oder? wenn man ein gefühl fühlt, und es aber nicht benennt, sondern es einfach fühlt, dann hat es eien nicht im griff.
ein gefühl hat einen erst im griff, wenn man es benennt, wenn man es komplett ernst nimmt wie ein verzogenes kind, das sich querstellt und das man mit süßigkeiten dazu bewegen will, endlich zu gehorchen.
es geht nicht darum, unsere gefühle zu ändern, sondern den umgang mit ihnen. die parallele zu den gedanken ist also ersichtlich:

weder die gednaken noch die gefühle haben eine tiefe oder umwälzende beeutung für unser leben. gedanken und gefühle sind wie wolken am himmel.
sie sind nur ein INHALT im LEBEN, nicht das LEBEN selbst.

wenn in einem raum eine couch steht, ist die couch nicht dieser raum, sondern eben nur der inhalt dieses raumes. der raum selbst ist nicht abhängig von der couch.

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